Biologische Abbaubarkeit

Biologische Abbaubarkeit ist die Fähigkeit eines Stoffes, von Mikroorganismen zu Kohlendioxid, Wasser, Mineralsalzen und Biomasse abgebaut zu werden.

Sie wird mit genormten Laborversuchen gemessen. Die OECD-Tests auf leichte biologische Abbaubarkeit (Serie 301) stufen einen Stoff als leicht biologisch abbaubar ein, wenn er innerhalb von 28 Tagen unter aeroben Bedingungen mindestens 60 % Abbau, gemessen als Sauerstoffverbrauch oder CO2-Bildung, oder 70 %, gemessen als gelöster organischer Kohlenstoff, erreicht. Unterschieden wird zwischen Primärabbau, bei dem das Molekül seine Eigenschaften verliert (ein Tensid schäumt nicht mehr), und vollständigem Abbau, bei dem es vollständig mineralisiert wird.

Bei Reinigungsmitteln schreibt die Verordnung (EG) Nr. 648/2004 vor, dass die Tenside ein Kriterium der vollständigen aeroben biologischen Abbaubarkeit erfüllen. Das ist eine gesetzliche Anforderung für jedes in der EU vertriebene Reinigungsmittel, kein Unterscheidungsmerkmal. Das EU Ecolabel fügt strengere Kriterien für die Inhaltsstoffe hinzu, darunter biologische Abbaubarkeit und aquatische Toxizität. Dass ein Inhaltsstoff biologisch abbaubar ist, bedeutet nicht, dass das Produkt unbedenklich ist: Es kann ätzend oder giftig für Wasserorganismen sein, bevor es abgebaut wird, und der Abbau hängt davon ab, dass das Abwasser eine Kläranlage erreicht. Deshalb muss eine Aussage zur biologischen Abbaubarkeit angeben, auf welche Inhaltsstoffe sie sich bezieht und nach welchem Kriterium.

Instaquim-Produkte mit Angaben zur biologischen Abbaubarkeit laut technischem Datenblatt:

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