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Materialverträglichkeit von Produkten

Materialverträglichkeit ist die Fähigkeit eines Reinigungsprodukts, auf einer Oberfläche zu wirken, ohne sie zu korrodieren, zu verfärben, stumpf zu machen oder zu schädigen.

Sie hängt vor allem von der Art der Chemie ab. Säuren lösen Calciumcarbonat und greifen daher Marmor, Terrazzo, Kalkstein und Zementfugen an; außerdem korrodieren sie Metalle wie Eisen oder Zink. Starke Laugen greifen Aluminium, Zink und Verzinkungen an und können manche Lacke und Firnisse beschädigen. Bestimmte Lösemittel lassen einige Kunststoffe aufquellen oder rissig werden. Hinzu kommen Konzentration, Temperatur und Einwirkzeit: Ein Produkt, das in der angegebenen Dosierung verträglich ist, kann das Material schädigen, wenn es konzentrierter oder heißer verwendet wird oder auf der Oberfläche antrocknet.

Maßgeblich ist immer das technische Datenblatt des Produkts. Wird ein Material darin nicht erwähnt, darf es nicht als verträglich gelten: Vorsichtshalber testet man zuvor an einer kleinen, unauffälligen Stelle. Beispiele dafür, was die technischen Datenblätter von Instaquim wörtlich angeben:

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