Übermäßiger Schaum: ein gravierenderes Problem, als es scheint
Übermäßiger Schaum ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Der Überschuss verhindert ein korrektes Ausspülen und hinterlässt Waschmittelrückstände auf der Wäsche, die Hautreizungen, schlechte Gerüche und Gewebeverschleiß verursachen können. Zudem kann er Maschinenstörungen und Wasserlecks auslösen.
Auswirkungen
- Wäsche mit Waschmittelrückständen, die die Haut reizen
- Schlechter Geruch durch nicht korrekt ausgespültes Waschmittel
- Maschinenstörungen (Sensoren, Ablaufpumpen)
- Wasserlecks und Sicherheitsprobleme
- Höherer Wasserverbrauch durch zusätzliche Spülzyklen
- Unzufriedene Nutzer, die das Spülen wiederholen
Ursachen
Überdosierung des Waschmittels
Die häufigste Ursache. Das Dosiersystem gibt mehr Produkt ab als nötig und erzeugt Schaum, der beim Spülen nicht entfernt wird.
Ungeeignetes Waschmittel für die Maschine
Der Einsatz stark schäumender Haushaltswaschmittel in hocheffizienten Automaten führt zu Problemen.
Sehr weiches Wasser
Waschmittel erzeugen in weichem Wasser mehr Schaum. Die Dosierung muss entsprechend reduziert werden.
Rückstandsansammlungen in der Maschine
Angesammelte Reste in Trommel und Leitungen werden bei jedem Waschgang aktiviert und erzeugen zusätzlichen Schaum.
Sehr kleine Wäscheladung
Wenig Wäsche mit Standarddosierung ergibt überschüssiges Waschmittel im Verhältnis zur Ladung.
Lösungen
Dosiersystem kalibrieren
Die Pumpen so einstellen, dass die Menge reduziert wird. Mit Messzylinder das genaue Volumen pro Zyklus prüfen.
Schaumarmes Biogold einsetzen
Enzymwaschmittel mit kontrolliertem Schaum, kompatibel mit hocheffizienten Maschinen.
An Wasserhärte anpassen
Die Härte messen und entsprechend konfigurieren. Weiches Wasser = weniger Waschmittel.
Reinigung mit Machine Clean
Leerzyklen bei hoher Temperatur zur Entfernung angesammelter Rückstände.
Dosierung proportional zur Ladung
Bei Maschinen mit Sensoren die gewichtsproportionale Dosierung aktivieren.
Empfohlene Produkte
Präventivprotokoll
- Gesamtes Produktsortiment auf schaumarme Instaquim-Formulierungen standardisieren
- Test mit Messzylinder alle 30 Tage durchführen und Werte protokollieren
- Wasserhärteanalyse bei der Gemeinde anfordern und Dosierung anpassen
- Entkalkungszyklus mit Machine Clean jeden Sonntagabend durchführen
- Investition in ein Telemetriesystem zur Fernüberwachung der Dosierung prüfen
- Visuelles Datenblatt neben jeder Maschine zur Erkennung von Schaumvorfällen erstellen
Benötigt Ihr Dosiersystem eine Kalibrierung?
Unser Technischer Service kann Ihre Anlage besuchen, prüfen und optimieren.